CLA – ein Fett, das schlank macht - Teil I

CLA, d.h. konjugierte Linolsäure, war recht schwer einzuführen als ein Produkt zur Unterstützung bei der Reduzierung des übermäßigen-überflüssigen Fettgewebes. Denn wie sollte man die Verbraucher davon überzeugen, dass es ein Fett gibt, das schlank macht? Wie ist sowas möglich? Viele Personen können immer noch nicht zwischen Fett als Bestandteil der Nahrung und dem, das sich im menschlichen Gewebe anreichert, unterscheiden. Auch der Mythos, nach dem Fett für die Gewichtszunahme verantwortlich ist, wurde widerlegt – wir wissen schon, dass die Kohlenhydrate, und genauer gesagt ein Übermaß an ihnen, uns in dieser Hinsicht am meisten bedrohen. Wie wirkt also die CLA und lohnt es sich, sie als wirksamen Fettverbrenner zu verwenden?

 

Nach wie vor dominieren starke Fatburner, die nach dem thermogenen Prinzip wirken. Sie erfüllen ihre Aufgabe, jedoch um einen idealen Effekt zu erzielen, sollte man das Problem auch von einer anderen Seite angehen. Man kann beispielsweise zwei Typen der Nahrungsergänzungsmittel verwenden, um ein Problem zu lösen. Es wurden Untersuchungen und Tests durchgeführt, die die Wirksamkeit der CLA sowohl bezüglich der Reduzierung der subdermalen Fettmenge als auch der Erhaltung der hart erarbeiteten Muskelmasse bei gleichzeitiger Beibehaltung des niedrigen Fettgehalts bestätigen. Mit der konjugierten Linolsäure kann man sich auch beim mühsamen Aufbau trockener Muskelmasse versorgen. Nicht jeder kann während der Fettreduktion Hardcore-Fatburner verwenden; viele Personen vertragen auch die aktiven Inhaltsstoffe nicht, die für den thermogenen Effekt verantwortlich sind, unter anderem, weil gesundheitliche Komplikationen möglich sind (wir raten diese Mittel Personen ab, die Herz-Kreislauf oder  Nervensystem Probleme haben). Die CLA wird von vielen für ein schwächeres Fettverbrennungsprodukt gehalten, welches insbesondere Frauen auf „light“ Fettreduktionsdiäten empfohlen wird. Das ist grundsätzlich falsch! Untersuchungen bestätigen ihre Wirksamkeit auch bei harten und radikalen Fettreduktionsphasen; sie bewährt sich ideal als Nahrungsergänzungsmittel für Profi- und Leistungssportler.


Was ist CLA, wie entsteht sie und was nützt sie uns?


Unter Nahrungsergänzungsmitteln, die das überflüssige Fettgewebe beseitigen, gibt es Mittel, deren Wirkung sich auf spezifische Fettsäuren stützt (oder die als Monosupplemente auftreten, bei denen dieser Inhaltsstoff die Aktivsubstanz ist). Die CLA ist eine Form konjugierter Linolsäure-Isomere. Der menschliche Organismus kann diese Substanz nicht selbständig synthetisieren und muss sie von außen in Form von Nahrung bzw. Nahrungsergänzungsmitteln beziehen. Trotzdem wurde sie nicht als eine für unsere Funktion unentbehrliche Substanz, wie z.B. die Ω-3-Säuren, qualifiziert und erfüllt auch nicht solch eine Rolle. Dennoch gehört sie zu Mitteln mit einer höchst günstigen Wirkung auf den menschlichen Organismus. Die konjugierte Linolsäure findet sich in kleinen Mengen in verschiedenen Nahrungsprodukten, wie Fleisch, Pflanzenöle oder Milchprodukte. Technologische Prozesse und Zuchtmethoden können ihre Menge beschränken. Das interessante hierbei: die thermische Bearbeitung (vor allem Kochen) von Fleisch kann den CLA-Gehalt erhöhen. Im Rahmen der Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln wird sie aus an Linolsäure reichem Sonnenblumenöl isoliert und gewonnen.


Eine weitere Frage bezieht sich auf die Gewinnung von CLA. Der Name der konjugierten Linolsäure hängt mit ihrer Abstammung zusammen – sie ist eines der Isomere der Linolsäure, das sich durch doppelt konjugierte Verbindungen kennzeichnet. Eine andere, wenn auch seltener verwendete Bezeichnung, ist Rumenssäure, die zum ersten Mal an der Universität Wisconsin-Madison isoliert wurde. Die CLA entsteht im Prozess der Biohydrogenation aus Linol- und α-Linolsäure. Es handelt sich dabei um Hydrogenation mehrfach ungesättigter Fettsäuren, die im Verdauungstrakt polygastrischer Tiere verläuft, d.h. vor allem von Wiederkäuern. Der Prozess beruht auf spezifischen Umgebungsbedingungen: im Verdauungstrakt der Tiere befindet sich eine eigenartige bakterielle Flora, die ihren Verlauf ermöglicht. Es handelt sich um die anaeroben Bakterien Butyrivibrio fibrisolvents, die Enzyme produzieren, die eine Isomerisierung der Linolsäure-Teilchen ermöglichen. Bei monogastrischen Organismen, zu denen auch der Mensch gehört, ist das nicht möglich (schon wegen der metabolischen Veranlagung, die darüber entscheidet, dass der Großteil der Linolsäure bereits im Dünndarm resorbiert wird). Bei Wiederkäuern dagegen wird die Linolsäure nach der bakteriell-enzymatischen Bearbeitung im Milch-, Reserve und Muskelfett gespeichert und zwar in unvergleichbar höheren Mengen als es bei den monogastrischen Organismen der Fall ist.


So bleibt die Frage, warum es sich lohnt damit zu ergänzen, warum man ausgerechnet dieses Mittel wählen sollte und was man auf diese Weise erhält. Bekannt ist, dass thermogene Fatburner, unterstütz durch ein Diät und Aerobes-Training, das Fettgewebe relativ schnell beseitigen; man kann sogar von einem spektakulären, wenn auch zyklischen Effekt sprechen. Nach gewisser Zeit muss man nämlich die sie abstellen, damit sich der Organismus nicht an die aktiven Inhaltsstoffe gewöhnt, was im Ausbleiben oder einer drastischen Schwächung der Wirkung resultieren würde. Außerdem sollen derartige Mittel nicht von Menschen eingenommen werden, die Probleme mit dem Nervensystem oder mit Herzkreislauf haben, weil sie den Blutdruck steigern und die Nervenzellen stimulieren. Selbst nach Abstellen bringt die konjugierte Linolsäure nachhaltige Effekte und macht den Organismus nicht abhängig. Verglichen mit den Thermogenika wirkt sie jedoch langsamer, was wiederum durch die Verwendung zusätzlicher Inhaltsstoffe, die den anhaltenden Abspeckungseffekt verstärken, korrigiert werden kann. Darüber hinaus hat die CLA – unabhängig davon, dass sie das unter der Haut angesammelte Reservefett liquidiert - die Fähigkeit, die Anzahl der Fettzellen zu reduzieren, wodurch der Organismus weniger Fett speichert. Zahlreiche Untersuchungen haben außerdem bestätigt, dass die Linolsäure die Inhibition bakterieller Mutagenese fördert, indem sie antimutagene Wirkung auf Bakterien aufweist, was die Entwicklung von Mikroorganismen mit krebserregendem Potential bremsen kann. In In-Vitro-Untersuchungen hemmte CLA die Entwicklung der Krebszellen.


Der Wirkungsmechanismus der CLA, der Hormonweg und der Einfluss auf das Fettgewebe


Die meisten Wirkungsmechanismen aller Fettsäuren wie auch der konjugierten Linolsäure stützen auf Mehrrichtungs- und Mehrebenenauswirkungen hormonalen Typs. Die unterstützende Rolle der Kohlenhydrate beim übermäßigen Ausbau des Fettgewebes und der Entwicklung der Fettleibigkeit (auch im Sinne einer Zivilisationskrankheit) ist allgemein bekannt. Als eine Gruppe von Nahrungs- und Zellenverbindungen bleiben die Fettsäuren nicht ohne Schuld daran, weil sie die wichtigsten Bestandteile der Fette sind. Deshalb ist ihre entsprechende Auswahl so wichtig. Eine der grundlegenden Funktionen der Fettsäuren ist die Kontrolle des Stoffwechsels des Fettgewebes und ggf. auch dessen Entwicklung. Auf diesem Gebiet weisen sie Ähnlichkeiten mit bestimmten Hormonen auf, indem sie mit diesen auch zusammenarbeiten. Eine höchst positive Rolle spielt hier die CLA, die umgekehrt als die meisten Fettsäuren wirkt (auch wenn es sich um den Stoffwechsel und die Entwicklung des Fettgewebes handelt).


Es sieht folgendermaßen aus: Der Organismus muss Platz für die Lagerung von Fett haben. Dazu dienen die Fettzellen (Adipozyten), die die Basis des Fettgewebes bilden. Wie entstehen sie? Der Prozess besteht in den Verwandlungen und Teilungen des Bindegewebes, was eine Steigerung der Anzahl der Fettzellen zur Folge hat. Diese Verwandlungen werden von Fettsäuren als Gruppe beeinflusst. Genauer gesagt stimulieren sie ein Gen der Bindegewebezellen. Alles spielt sich unter Beteiligung bestimmter Hormone ab, die das genannte Gen stimulieren, indem sie das Bindegewebe zu weiteren Teilungen und Verwandlungen veranlassen; in diesem Fall spielen die Fettsäuren die Rolle der Hormone, und zwar durch die Ähnlichkeit der Funktionsmechanismen.


Wie ist also der Zusammenhang zwischen einer schlanken Figur und dieser entgegengesetzten Prozesse? Hier heben sich zwei äußerst wichtige Verbindungen hervor: cAMP (zyklisches Adenosin-Monophosphat) und Noradrenalin (als auch Norepinphrin bekannt). Das erstere funktioniert vor allem als sekundärer Hormon-Botenstoff und nimmt zusammen mit Noradrenalin Einfluss auf die Beschränkung des Körpergewichts. Das Norepinephrin als Hormon ist innerhalb der Fettzellen tätig. Das zyklische AMP ist wiederum in der Lage, die Teilchen der Reservefette zu zerstören; so ist es am Lipolyse-Prozess unmittelbar beteiligt. Das Fazit: Das Noradrenalin hemmt die Entwicklung und Speicherung von Reservefett und bewirkt damit die Erhöhung des cAMP-Spiegels (cAMP zerstört die Fettteilchen). Ungünstigerweise haben die Fettsäuren meist eine blockierende Funktion gegenüber Noradrenalin – sie wirken entgegengesetzt, was den Spiegel und die Aktivität des cAMP senkt und somit den Zerfall von Reservefett stark beschränkt.


Wie unterscheidet sich also CLA von anderen Fettsäuren? Unter hormonalem Gesichtspunkt begünstigen die Fettsäuren (auch die pflanzlichen) die Entwicklung von Fettleibigkeit, Übergewicht und anderen mit dem Wachstum des Fettgewebes zusammenhängenden Probleme. Auf der anderen Seite gibt es eine spezielle Gruppe von Fettsäuren, die Omega-6-Fettsäuren heißen und in der Regel entgegengesetzt zu anderen Fettsäuren wirken, deren Wirkung im hormonalen Sinne ungünstig ist. ACHTUNG! Manche Fettsäuren aus dieser Gruppe können sich leider auch negativ verhalten, d.h. die Anreicherung von Fetten fördern. Als einer der wichtigsten Vertreter der Omega-6-Gruppe hat die Linolsäure einen direkten Einfluss auf die Produktion anderer Fettsäuren dieser Art. Wie bereits erwähnt: CLA sind Isomere der Linolsäure des konjugierten Typs und haben eine zu dieser analoge Atomstruktur; der Unterschied besteht nur in einer anderen räumlichen Anordnung. Diese Verschiedenheit fördert im Rahmen metabolischer Aktivität die Verdrängung durch die CLA der normalen Linolsäure, die an der Produktion der Omega-6-Fettsäuren beteiligt ist, die die Vermehrung von Fettzellen und die Anreicherung von Reservefett in diesen begünstigen.
Wie kann die CLA noch zur Reduktion des Fettgewebes beitragen? Am Anfang muss erwähnt werden, dass eine Reduktion des angesammelten Fettgewebes eine Art ist, seine Entstehung im Verhältnis zur erhaltenen Muskelmasse einzudämmen – logisch, oder? Durch eine zusätzliche Unterstützung der Hormone, die die Aktivität und Anzahl der Fettzellen mäßigen, ist sie in der Lage, die weitere Anreicherung von Fettsäuren zu verhindern. Ferner blockiert sie die Absorption der im Blut herumkreisenden Fette, die sonst zu den Fettzellen gelangen und dort gespeichert werden könnten. Nach der Erhöhung der Aktivität des bereits beschriebenen hormonalen Botenstoffs cAMP werden durch die Stimulation von Noradrenalin die in den Fettzellen angereicherten Fette zerstört und gleichzeitig – mit Hilfe der konjugierten Linolsäure – die Ansammlung weiterer Fettteilchen beschränkt. So werden die Fettzellen kleiner und ihre Reifung wird gehemmt, was sich auf unsere Figur sehr günstig auswirkt. Das Volumen des Fettgewebes und dessen Anteil am Körpergewicht werden reduziert. Es ist erwähnenswert, dass die CLA in ihrer bioaktiven Form und als Nahrungsergänzungsmittel die Verbrennung des Fettgewebes noch auf eine andere Weise fördert. Sie stimuliert nämlich den Transport der Lipidteilchen zu den Verbrennungszentren – den Mitochondrien. So kann man sie gleichzeitig als einen Stimulator der Verbrennung und einen besonderen Übermittler der Fettteilchen ansehen. Dank dieser Eigenschaften trägt sie unmittelbar zur Reduzierung des übermäßigen Fettgewebes bei und hemmt die Entstehung eines neuen. Somit kann man nicht nur bei der Verbrennung, sondern auch beim Abfangen überflüssiger Lipidteilchen (obwohl sie unter spezifischen Bedingungen zu bestimmten Trainingszwecken nützlich sein können) von einer erhöhten Schwelle sprechen. Durch eine Verbesserung des Transports sind die Energiezentren, die als Fettsäuren-Verbrennungzentren bezeichnet werden, in der Lage, die Fettteilchen in Energie umwandeln. In diesem Fall erhöhen wir die Ausnutzung der für den Organismus unentbehrlichen Fettsäuren zu Energiezwecken. So bleiben die grundlegenden Energieressourcen, die bei extremer körperlicher Anstrengung relativ schnell vom Organismus verbraucht werden, länger erhalten, und ihre Eignung wird erstaunlich lange prolongiert. Fette, die bislang im Organismus ohne einen klaren Zweck herumkreisten, werden viel effizienter abgefangen und verwertet. Das fördert sowohl die Reduktion des Fettgewebes als auch die Erhaltung der Muskelmasse; durch eine beschränkte Anreicherung von Fett unter der Haut kann sogar trockene, fettarme Muskelmasse aufgebaut werden. Die mit Hilfe der CLA erzielten Effekte halten länger an und verschwinden nicht so abrupt nach dem Abstellen des Nahrungsergänzungsmittels, wie bei unsachgemäß angewandten thermogenen Verbrennern der Fall ist, deren aktive Inhaltsstoffe den Organismus abstumpfen (es müssen immer größere Mengen eingenommen werden, damit die Effekte erhalten bleiben – deshalb werden sie in Zyklen angewandt).

 

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